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Forschung unter Weltraumbedingungen: Ein großer Schritt für die Menschheit |
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Im letzten Jahr konnte der Apnoetaucher Tom Sietas bei der von Linde Gas Therapeutics (LGT) organisierten Abendveranstaltung anlässlich des Deutschen Anästhesiecongresses (DAC) auf spektakuläre Weise demonstrieren, dass die präventive Gabe von reinem Sauerstoff (z. B. CONOXIA®) den Überlebensspielraum bei Atemstillstand signifikant verlängert. In diesem Kongressjahr verließ Linde Gas Therapeutics die Erd- und Sauerstoffatmosphäre und eroberte in einer erneut aufregenden Veranstaltung gemeinsam mit dem Astronauten Dr. Reinhold Ewald den Weltraum. Umgeben von historischen Fahrzeugen konnte Herr Ewald unseren Gästen im Eisenbahnmuseum von Nürnberg die neuesten Forschungsmöglichkeiten und Erkenntnisse der internationalen Raumstation ISS näher bringen.
Der derzeitige Leiter der ESA-Abteilung für den ISS-Missionsbetrieb absolvierte am 10. Februar 1997 seinen ersten Raumflug im Rahmen der zweiten russisch-deutschen MIR-Mission. Seither sammelt Ewald umfassende Weltraum-Erfahrung und kann Wissenswertes und Unterhaltsames aus der ganz besonderen Perspektive des Alls erzählen. Der Aufenthalt des Menschen im Weltraum führt im Organismus zu umfassenden Anpassungsvorgängen. Dabei können auch schwerwiegende, die Gesundheit der Astronauten gefährdende Veränderungen - vergleichbar mit Reaktionen schwerkranker Patienten auf einer Intensivstation - auftreten. So erfahren sowohl die Astronauten in der Schwerelosigkeit als auch Intensivpatienten ausgeprägte psychische und physische Stresssituationen. In Folge fehlender Bewegung, Störung der Verdauung und der Schlaf-Wach-Zyklen kommt es in beiden Situationen z. B. zu umfassenden Veränderungen der Immunabwehr und einer Gefahr für das Leben.
Im Rahmen seines Vortrags gab Ewald auch einen Überblick über aktuelle Projekte der medizinischen Forschung der ESA. Bislang standen die rein physiologischen Auswirkungen der Schwerelosigkeit wie Muskelschwund, Abnahme der Knochendichte und Veränderungen auf zerebraler Ebene im Vordergrund. So untersuchte die Mission Astrolab im Jahr 2006 beispielsweise die Wirkung der Schwerelosigkeit auf das Herz-Kreislaufsystem (Cardiocog-2) oder den Zusammenhang von Schwerelosigkeit und dem menschlichen Gleichgewichtssystem (ETD). Derzeit stehen die immunologischen Folgen fehlender Erdanziehung im Mittelpunkt des Interesses. Hier bietet sich die einzigartige Möglichkeit, neue biologische Mechanismen zu entdecken, die unabhängig von der Schwerkraft sind. Denn seit Beginn der Entstehung von Leben auf der Erde hat die Schwerkraft stets die Interaktion von Molekülen des Zellwachstums und der Zellkommunikation beeinflusst.

Nach dem Vortrag von Reinhold Messner im Jahre 2006 und dem inoffiziellen Weltrekordversuch von Tom Sietas im letzten Jahr fesselte Linde Gas Therapeutics mit dieser Veranstaltung die Zuhörer aufs Neue. „Das Unternehmen demonstriert damit, dass es nicht nur in der Forschung und Entwicklung innovativ ist.“, schließt Professor Jörg Weimann, der den wissenschaftlichen Vorsitz der Veranstaltung innehat. „Die große Resonanz auf die jährlich organisierte Abendveranstaltung im Rahmen des Deutschen Anästhesiecongresses zeigt, dass sich Linde Gas Therapeutics einen Namen als kompetenter Partner gemacht hat, dem es darüber hinaus gelingt, auch einen Blick über den Tellerrand zu ermöglichen.“ |
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Anlässlich des Deutschen Anästhesiecongresses (DAC) in Hamburg hatte Linde Gas Therapeutics (LGT) einen exklusiven Kreis an Fachärzten zu einer Veranstaltung der besonderen Art geladen. „Apnoe unter Hyperoxie“ – so lautete das Thema der diesjährigen Abendveranstaltung im Hotel Vier Jahreszeiten. Speziell zu diesem Thema konnte LGT Tom Sietas, den Weltrekordhalter im Zeittauchen, für sich gewinnen. Seit zwei Jahren gehört der 30-jährige zur Weltelite im Apnoetauchen. Aktuell hält er drei Weltrekorde (Zeittauchen 9:08min, Streckentauchen mit Flossen 233m und Streckentauchen ohne Flossen 183m).
Ein Atemstillstand, Apnoe, ist eine Standardsituation in der Anästhesiologie und Notfallmedizin. Ohne Intervention führt sie in wenigen Minuten unweigerlich zur Hypoxie. Die Auswirkungen und Schäden des hypoxischen Ereignisses sind nicht vorhersehbar und auch individuell unterschiedlich.
Welchen Effekt hat eine optimale Präoxygenierung mit reinem Sauerstoff auf die Apnoe?
Welche Auswirkungen hat die Präoxygenierung vor dem Tauchversuch auf die Apnoe-Dauer?
Sind die Ergebnisse aus einem Tauchversuch auf die klinische Anästhesie übertragbar?
Diese Fragen sollten anhand von wissenschaftlichen Vorträgen und der Demonstration einer Apnoe-Situation unter realen Bedingungen dargestellt werden.

Der spektakuläre Versuch stand unter der wissenschaftlichen Leitung und Moderation von Prof. Jörg Weimann (Amsterdam) und Prof. Rolf Zander (Mainz). Im Vorfeld des Versuchs füllte Sietas die
Sauerstoffreserven in seiner Lunge mit medizinischem Sauerstoff auf. „Damit wäre angesichts des weit überdurchschnittlichen Lungenvolumens dieses Sportlers theoretisch sogar ein 40-minütiger
Tauchgang möglich“, so die Einschätzung von Prof. Zander. „Das Problem für ihn besteht jetzt darin, die subjektiven Symptome des ansteigenden Druckes des Kohlendioxids in seinem Blut zu erkennen
und zu unterdrücken. Unterdrücken bedeutet, dass der Reiz zu atmen so stark zunimmt, dass er dem irgendwann nachgeben und den Versuch beenden muss.“
16 Minuten und 14 Sekunden – solange musste das gespannte Publikum „den Atem anhalten“, bis Tom Sietas aus seinem Wassertank auftauchte. Das beeindruckende Ergebnis beweist, dass die präventive Gabe von 100-prozentigem Sauerstoff den Überlebensspielraum bei Atemstillstand erheblich verlängert.

Jenseits des willentlichen Atemstillstands beim Apnoetauchen verringert die Anwendung reinen Sauerstoffs viele Risiken im klinischen Alltag und der Notfallmedizin. „Die Präoxygenierung birgt keinerlei Risiken und bedeutet eine immense zusätzliche Sicherheit für jeden Patienten. In der Notfallmedizin ist die Hyperoxie ein unbedingtes „Muss“, weil ein Patient selbst im Atemstillstand keinen Sauerstoffmangel erleiden kann“, erklärte Prof. Zander dem Fachpublikum.
Darüber hinaus ist die Zugabe von reinem Sauerstoff auch bei zahlreichen anderen Behandlungen von großem Vorteil, so zum Beispiel bei der Geburtshilfe oder der Verabreichung von Transfusionen.
Mit 115 geladenen Gästen war der Festsaal im Vier Jahreszeiten bis auf den letzen Platz gefüllt. Die große Resonanz auf die jährlich organisierte Abendveranstaltung im Rahmen des Deutschen
Anästhesiecongresses zeigt, dass sich LGT einen Namen als kompetenter Gesprächspartner gemacht hat, dem es immer wieder gelingt, bedeutende Meinungsführer zusammen zu bringen und
neue Diskussionsansätze zu fördern.
Neben der Abendveranstaltung war LGT Hospital Care auch mit einem Messestand auf dem Deutschen Anästhesiecongress vertreten. Im Mittelpunkt standen die Themen CONOXIA®, INO und LIV®. |
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Den meisten fällt bei Namen wie Mount Everest, K2 oder Eiger Nordwand ein Name ein: Reinhold Messner. Kaum ein anderer Bergsteiger steht so sehr für die Extreme und die
Herausforderung. Über seine Erfahrungen im Grenzbereich des menschlich möglichen berichtete er bei einem Vortrag von Linde Gas Therapeutics und zog das Publikum in seinen Bann.
Seine Bilder waren imposant. Und die Geschichten, die Reinhold Messner im Leipziger Rathaus zu den Fotos zu erzählen hatte, bannten das Publikum, das den Raum bis auf den letzten Platz gefüllt hatte
ebenso wie Veranstaltungsmoderator Jörg Weimann, Professor an der Charité in Berlin. Anlässlich des Deutschen Anästhesiecongresses hatte Linde Gas Therapeutics den wohl bekanntesten Bergsteiger
zu einem wissenschaftlichen Vortrag der etwas anderen Art eingeladen. Das Thema im Leipziger Rathaus: „Berge versetzen- Credo eines Grenzgängers“.
In der Medizin und insbesondere in der Anästhesie sind Grenzen und Extremsituationen ein breites Themenfeld. Neue Therapien und Arzneimittel haben die Behandlungsmöglichkeiten so erweitert, dass viele Erkrankungen in unserer Gesellschaft bereits an Schrecken verloren haben. Unzählige Menschen stellen sich deshalb die Frage, wie weit die Medizin, Ärzte, aber auch der Einzelne gehen können und dürfen. Der Vortrag des Extremsportlers sollte diese Fragen aus einem neuen Blickwinkel betrachten.
Reinhold Messner hat selbst vielfach Grenzen erfahren. Er ist ohne Sauerstoffversorgung in große Höhen vorgedrungen und hat sich bei seinen Expeditionen extremen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Beeindruckend schilderte er den Zuhörern, welche Erfahrungen er am Rande des Möglichen gemacht hat und wie er es immer wieder geschafft hat, das fast Unmögliche in die
Realität umzusetzen. Der 62-jährige Tiroler hat auf faszinierende Art und Weise beschrieben, wie er in seinem Leben voranschreitet, sich immer neuen Herausforderungen stellt und seine Ziele verfolgt.
Die Lebensprinzipien von Reinhold Messner gelten nur für wenige Menschen, aber alle, die hohe Ansprüche an sich stellen, können im täglichen Leben von seinen Erkenntnissen und Erfahrungen profitieren. Das war das einhellige Fazit der Besucher, die neue Erkenntnisse und wertvolle Anregungen für das private und berufliche Leben mitnahmen.

Neben der Abendveranstaltung im neuen Rathaus war Linde Gas Therapeutics auch mit einem Messestand beim Deutschen Anästhesiecongress vertreten. Hier interessierte vor allem das neue mobile Versorgungssystem LIVTM. |
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Die Zufriedenheitsbefragung leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Servicequalität im Spannungsfeld von Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit. Im Zeitraum vom 01.08.2010 bis 17.09.2010 führte Linde Gas Therapeutics eine Befragung bei seinen Patienten durch. Es konnten knapp 5000 Fragebögen und 2053 individuelle Rückmeldungen ausgewertet werden.
Besonders hervorgehoben wurden

1. Die Einweisung in die Hilfsmittel und Medizinprodukte durch den Patientenbetreuer / Fahrer war vollständig und verständlich. 92%
2. Die Patientenbetreuer / Fahrer sind stets zuvorkommend und freundlich. 96%
3. Ich finde, dass die Linde-Mitarbeiter fachlich kompetent sind. 89%
4. Die Medizinprodukte, mit denen ich von Linde versorgt werde, sind in funktionsfähigem und hygienisch sauberem Zustand. 96%
Selbstverständlich gab es auch Anregungen, die Linde Gas Therapeutics gerne aufgenommen hat, um den Service für die Patienten beständig zu steigern.

1. Die telefonische Erreichbarkeit ist gut. 82%
2. Die Möglichkeiten der Reiseversorgung wurden mir umfassend erläutert. 61%
Linde Gas Therapeutics hat dies zum Anlass genommen, eine Reiseversorgung aufzubauen und die telefonische Erreichbarkeit durch eine neue Zuordnung von Rufnummern zu optimieren. Nahezu 50 % aller Antwortenden nutzen die Gelegenheit, eine persönliche Bemerkung abzugeben. Das zeigt deutlich, wie wichtig der Dialog mit dem Patienten ist. „Die Sauerstoffversorgung zu Hause ist ein wichtiger Teil des Lebens und ein Stück Lebensqualität für die Patienten", sagt Herr Göstl, Leiter Operation, „wir freuen uns, wenn wir dazu beitragen können und werden alles daran setzen, unsere Patienten pünktlich und sicher zu versorgen.“
Die Befragung wird jährlich durchgeführt und dient dazu, das Unternehmen optimal auf die Bedürfnisse der Kunden und Patienten auszurichten.
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