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Von allen Verabreichungssystemen für auf Sauerstoff angewiesene Patienten ist der Sauerstoffkonzentrator am weitesten verbreitet. Sauerstoffkonzentratoren sind elektrisch betriebene Medizinprodukte, die mittels der Molekularsiebtechnik Sauerstoff von Raumluft trennen. Anschließend wird die mit Sauerstoff angereicherte Luft dem Patienten über einen Schlauch zugeführt, der in eine Nasenbrille mündet.
Vorteile der Sauerstoffkonzentratoren gegenüber anderen Formen der Sauerstofftherapie:
• Konzentratoren liefern eine kontinuierliche Sauerstoffversorgung bis ca. 5 Liter pro Minute bei minimalem Instandhaltungs- und Wartungsaufwand.
• Der Konzentrator wird in einem Raum aufgestellt, und der Patient kann sich mithilfe von Sauerstoffkanülen (Nasenbrille und Verlängerungsschlauch) unterschiedlicher Länge relativ frei zu Hause bewegen, ohne das Gerät bewegen zu müssen (ein Konzentrator wiegt ca. 15 kg).
• Bestimmte Sauerstoffkonzentratoren lassen sich mit geeigneten medizinischen Sauerstoffflaschen kombinieren (als Reserve und für zusätzliche Mobilität).
Wann sind andere Formen der Sauerstofftherapie vorzuziehen?
Im Gegensatz zu Flüssigsauerstoffsystemen müssen Sauerstoffkonzentratoren rund um die Uhr ans Stromnetz angeschlossen sein. Dies beeinträchtigt die Mobilität des Patienten und macht zudem eine Sicherheitsreserve erforderlich (in der Regel medizinische Sauerstofflaschen). Für Patienten, die noch mobil sind und sich viel im Freien aufhalten, ist ein Flüssigsauerstoffsystem deshalb die bessere Alternative. Außerdem kann mit dem Flüssigsauerstoffsystem eine kontinuierliche Sauerstoffversorgung von 0,1 bis zu 15 Litern pro Minute sichergestellt werden.
Bitte fragen Sie Ihren Arzt, welche Lösungen für Sie in Frage kommen.
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